Therapie

Mein Spezialinteresse liegt in der Behandlung von Regulationsstörungen im Säuglingsalter (untröstliches Schreien, Schlaf- und Fütterprobleme), sowie in der Behandlung von Angst- und Zwangserkrankungen (Trennungsängstlichkeit, Panikattacken, Phobien, Zwangshandlungen und Zwangsgedanken)

Weitere konkrete Anlässe für eine Behandlung bei mir können z.B. sein:

  • Einnässen und Einkoten
  • Ängste und Depressionen
  • körperliche Beschwerden ohne organischen Befund
  • chronische Erkrankungen wie Asthma, Diabetes, Neurodermitis, die zur seelischen Belastung werden
  • motorische, vokale, komplexe Tics, Trichotillomanie
  • anhaltende Unruhe- und Aufmerksamkeitsstörungen
  • Konzentrations-, Lern- und Arbeitsstörungen
  • Schulangst, Schulverweigerung
  • Essstörungen (Magersucht, Bulimie, Binge Eating)

Ich arbeite vorwiegend verhaltenstherapeutisch. Die Verhaltenstherapie zählt zu den gesetzlich anerkannten Therapieverfahren. In der Verhaltenstherapie geht man davon aus, dass ein Großteil des menschlichen Verhaltens gelernt ist und beeinträchtigendes Verhalten auch wieder ver- bzw. umgelernt werden kann. Dazu stehen eine Reihe von wissenschaftlich gut eruierten Methoden zur Verfügung.

Während der Therapie werden gemeinsam mögliche Lösungsansätze erarbeitet, um die aktuelle Situation zu verbessern und die Probleme, die zur Therapie geführt haben dauerhaft zu reduzieren. Dazu werden Problemlösefertigkeiten trainiert, um auch in Zukunft aus eigener Kraft ähnliche Schwierigkeiten bewältigen zu können.

Je nach Schweregrad wird entweder eine Kurzzeittherapie (ca. 2x 12 Sitzungen mit dem Kind und 2×3 mit den Bezugspersonen) oder Langzeittherapie (ca. 45 Sitzungen mit dem Kind und 11 mit den Bezugspersonen) durchgeführt. Eine Sitzung dauert 50 Minuten und findet in der Regel einmal in der Woche statt. Bei der Behandlung von Angststörungen finden auch Expositionssitzungen von bis zu 4 Behandlungsstunden am Stück statt. Gegen Ende der Therapie können die Sitzungen auch in größeren Abständen stattfinden.